Über den Künstler
Alexander Rothaug war ein österreichischer Künstler und Illustrator, bekannt für seine disziplinierte Zeichenkunst und sein Interesse an der expressiven Kraft der menschlichen Gestalt. Aktiv im frühen 20. Jahrhundert bewegte sich Rothaug an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und modernem Design, wobei anatomische Studien eine zentrale Rolle in sowohl künstlerischen als auch wissenschaftlichen Kreisen einnahmen.
Dieses Werk aus dem Jahr 1933 spiegelt eine Epoche wider, in der die Untersuchung von Körperbewegung und -form sowohl für die bildende Kunst als auch für die Pädagogik an Bedeutung gewann. Neue Ansätze in der Leibeserziehung und das vermehrte Heranziehen visueller Lehrmittel beeinflussten die Herangehensweise an Anatomie und Darstellung.
Das Kunstwerk
Statische und dynamische Aspekte des menschlichen Körpers 1 entstand in einer Zeit, in der Künstler und Lehrende die Mechanik des Körpers analysieren und vermitteln wollten. Das frühe 20. Jahrhundert brachte ein wachsendes Interesse an Haltung, Gleichgewicht und Bewegung mit sich, nicht nur bei bildenden Künstlern, sondern auch bei Athleten, Tänzern und Anatomiestudierenden.
Diese Vintage-Druckgrafik diente wahrscheinlich als Lehrtafel und betont den Körper als ein System, das untersucht, verstanden und optimiert werden kann. In Klassenräumen und Ateliers unterstützt das Werk einen modernen, analytischen Ansatz, der künstlerische Praxis und körperliches Training miteinander verknüpft.
Stil und Merkmale
Die Komposition zeigt eine einzelne männliche Figur, ausgeführt in präziser schwarzer Linienführung und überlagert von geometrischen Hilfslinien, die Achsen, Proportionen und Bewegungsrichtungen markieren. Die reduzierte Farbgebung — schwarzer Druck auf warmem Beige — verstärkt die Klarheit und den didaktischen Charakter der Darstellung.
Die Stimmung ist ruhig und analytisch, eine Verbindung aus Atelier-Skizze und schematischem Diagramm. Diese Ästhetik passt hervorragend zu Werken aus der wissenschaftliche Poster-Kategorie sowie zur Bauhaus-Kollektion und ergänzt schwarz-weiße Wanddekoration zu einer stimmigen Galeriewand.
In der Raumgestaltung
Diese Körperstudie verleiht Arbeitsräumen, Ateliers und Trainingsbereichen Fokus und Intellekt. Ihr Vintage-Charakter harmoniert mit minimalistischen Interieurs, Möbeln im Midcentury‑Stil und modernen Räumen, die Wert auf Struktur und Rhythmus legen.
Kombiniert mit Leinen, Eichenholz oder sanften Steintönen entsteht visuelle Harmonie; wer den warmen Beigeton aufgreift, schafft ein zusammenhängendes Bild. Das Poster spricht Designliebhaber, Anatomie-Studierende, Tänzer und alle an, die eine durchdachte Einrichtungsgeschichte rund um Form und Funktion kuratieren
